Orchestermusik
OLdenburger Staatstheater
Seine Wurzeln hat das heutige Oldenburgische Staatsorchester in der Militärmusik: 1797 nämlich gründete Großherzog Peter I. Friedrich Ludwig eine „Kammermusik“, die zunächst ausschließlich aus Mitgliedern der Militärkapelle bestand und vornehmlich entsprechendes Repertoire bei Hofe hervorbrachte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts jedoch vergrößerte sich mehr und mehr der Anteil an zivilen Berufsmusikern. Fortan widmete sich das Orchester vornehmlich Werken der klassisch-romantischen Musiktradition und seit 1921 auch der neu gegründeten Opernsparte. 1938 erhielt der Klangkörper schließlich seinen heutigen Status als Staatsorchester und ist seither institutionell eng mit dem Oldenburgischen Staatstheater verbunden. Die musikalische Leitung hat der Este Hendrik Vestmann.
Hamburger Camerata
In der Geschichte der Hamburger Camerata prägten und prägen die Musikerpersönlichkeiten Claus Bantzer, Max Pommer, Ralf Gothóni, Gustav Frielinghaus, Simon Gaudenz und die Geigerin Joanna Kamenarska die Geschicke des Ensembles. Nicht nur in Hamburg, sondern auch bei Gastspielen z. Bsp. beim Schleswig- Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder dem Usedomer Musikfestival konnte die Hamburger Camerata Erfolge feiern. Damit Musik ihre lebendige Dynamik behält, vergibt das Ensemble immer wieder auch Aufträge an zeitgenössische Komponisten: Jan Müller-Wieland, Theo Brandmüller, Peter Michael Hamel oder Moritz Eggert haben bereits für die Hamburger Camerata komponiert. In der langen Liste namhafter Solistinnen und Solisten, mit denen das Ensemble zusammengearbeitet hat, finden sich etwa Vadim Repin, David Geringas, Sharon Kam, Olga Scheps, Juliane Banse, Olaf Bär, Jens Peter Maintz oder Martin Stadtfeld. Überdies gastierten in interdisziplinären Projekten bekannte Schauspieler wie Dominique Horwitz, Katharina Thalbach, Ulrich Noethen und Wanja Mues.
Klaviertrio
Klaviertrio „Von Herzen – Möge es wieder – zu Herzen gehen!“
Isabel Würdinger (Violine), Rahel Weymar (Violoncello) und Johanna Wiedenbach (Piano)
Als Orchestermusikerin war Rahel Weymar schon in frühester Jugend in großen Konzerthäusern in Europa zu Gast. Jetzt begeistert sie das Publikum unter anderem auf Festivals in Mecklenburg-Vorpommern und im Rheingau.
Die Hamburgerin Isabel Würdinger ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Geigenspiel. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Professor Schickedanz. Sie unterrichtet an der Musikschule Winsen (Luhe).
Johanna Wiedenbach ist Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und erhielt für ihre Tätigkeit Preise und Auszeichnungen. Mit großem Interesse widmet sie sich unter anderem der Kammermusik.